Beitragsseiten

 Editorial
„Der Mensch ist nicht für sich allein ­ge­schaffen, sondern zugleich für sein Vaterland und seine Mitmenschen.“  (Platon) IMG 9970Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, mit Höhen und Tiefen. Wir blicken ­zurück auf  ein Jahr, in dem ein grandioses RTI Musik- und Kulturfest in Gruibingen stattfand, ein Jahr in welchem wir zum ersten Mal den RTI Musik- und Kulturpreis vergeben haben, ein Jahr in dem wir zweimal unsere Fans mit leckeren Cocktails verwöhnt haben, ein Jahr in dem wir unseren siebten Geburtstag gefeiert haben, kurzum ein Jahr mit vielen Highlights! Dieses Jahr steht nun auch unsere vierjährliche Mitgliederhauptversammlung an, ein Rendez-vous mit unseren Vereinsmitgliedern, ein Rendez-vous, bei welchem die weitere Zukunft ­unseres Radioprojekts entschieden wird. Ich möchte euch alle ganz herzlich zu der NV6 3879diesjährigen Mitgliederhauptversammlung einladen und freue mich, viele von euch dort erstmals­ ­persönlich kennen zu lernen. Wir wählen einen neuen Vorstand und besprechen gemeinsam, in welche Richtung wir uns in den nächsten Jahren weiterentwickeln wollen! Eine formelle Einladung zu unserer Mitgliederhaupt­versammlung findet ihr in diesem Magazin. Im Anschluss an die Mitgliederhauptversammlung steht ein gemeinsamer Besuch des Dirndl-Balls in der Sickenbühlhalle in Gruibingen auf dem Programm, um gemeinsam zu feiern.  

Einen riesengroßen Dank an alle, die den Verein mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen und uns dadurch den finanziellen Rahmen geben, dieses Projekt weiter zu entwickeln.
J.S

 


 

Franz SchneiderWir treffen Franz an einem warmen Aprilabend in seiner Heimatstadt Augsburg.
RTI: Hallo Franz und danke für die Einladung….
Franz: Schön dass ihr meine Einladung angenommen habt – es ist immer wieder eine Freude, „alte“ Bekannte zu treffen
RTI: Franz…. Erzähl uns ein bisschen über dich… Wo kommst du her, wie lange machst du Musik?
Franz: Ich bin in 7B geboren und 1986 in die Bundesrepublik ausgewandert. Die ersten Jahre lebte ich in München, seit 1993 dann in Augsburg. Musik  beschäftigt mich seit ich 13 Jahre alt war…. Mein Vater schenkte mir ein Akkordeon und wollte unbedingt, dass ich wie er dieses Instrument spiele… Leider waren das nur seine Vorstellungen – denn ich neigte eher zu rockigeren Rhythmen…und somit erbettelte ich mir mühevoll zwei Jahre lang von meinen Eltern die erste Gitarre. Damit ergriff ich die Chance in der ersten Band einzusteigen und ab da ging es musikalisch nur noch aufwärts… Auftritte auf siebenbürgischen Bällen, Sachsentreff in Hermannstadt
und sogar Engagements am Schwarzen Meer.
RTI: Das klingt ja nach einer ­interessanten Zeit….wie ging es dann in Deutschland weiter?
Franz: Ja, es ging sofort weiter. Die erste Band gründete ich in München und seit 1996 gibt es nun die „Franz Schneider Band“….
RTI: …und seit Frühjahr 2013 sogar in neuer Besetzung… ­Erzähl uns was über die neuen ­Kollegen…
image005Franz: Wir haben 3 neue Bandmitglieder…. Stefan Kretschmer am Keyboard, Michael Herrles am Bass und Marco La Scala hinterm Schlagzeug… und weiterhin am Mikro Petra Gebauer....
RTI: ….und Franz Schneider als Bandleader, Gitarre und ebenfalls
Gesang
Franz: richtig (lacht)
RTI: Trotzdem eine große Umstellung…. Davon haben wir aber recht wenig mitbekommen – ist es nicht schwierig, sich aufeinander einzuspielen?
Franz: Ich hatte im Vorfeld auch meine Bedenken…. Wenn man aber mit Profis arbeitet, ist vieles einfach und machbar.
RTI: Das stimmt. Man merkt, dass ihr mit Herz und Spielfreude auf der Bühne steht und das begeistert euer Publikum immer wieder auf’s Neue.
Franz: Das stimmt. Wir haben eine große Fangemeinde, worauf wir sehr stolz sind!
RTI: Franz…. Was hast du ­musikalisch für die Zukunft vor?
Franz: Ich will noch ein paar eigene Songs veröffentlichen….und solange ich meine Finger noch bewegen kann und meine Stimme noch Töne von sich gibt, weiterhin mit guten Musikern auf der Bühne stehen (lacht!)
RTI: Das hoffen wir auch und wünschen dir und deinen Bandkollegen weiterhin viel Erfolg und bleibt einfach, wie ihr seid!
Franz: Vielen Dank auch an euch, ihr leistet wirklich eine tolle ehrenamtliche Arbeit und euer Projekt verdient den allergrößten Respekt! Danke auch, dass ihr unsere Musik spielt!
C.S.

 


 

Wer nimmt mich mit auf die Reise?

DSC06291Darf ich mich vorstellen? Ich bin ­Sammy.
Meine Bärenkindheit verbrachte ich ­behütet in den Wäldern Siebenbürgens. Meine Spielkameraden waren nicht nur die anderen Tiere im Wald, sondern oft auch die Kinder in den umliegenden Dörfern. Dort war ich oft unterwegs. Auch wenn mich meine Mama vor den Menschen gewarnt hatte – ich fand das Dorfleben sehr interessant und die Menschen dort haben mich immer gastfreundlich aufgenommen.
Den Kindern habe ich viele, schöne Eindrücke und Momente in meiner Kindheit  zu verdanken – denn ich durfte sie überall begleiten. Wir spielten manchmal bis zur Dunkelheit in den Gärten, versteckten uns in den Heuscheunen oder im Maisfeld, klauten sauere Äpfel aus dem Nachbarsgarten oder gingen den Viehherden den ganzen Tag durch die Wälder hinterher. Als uns der Hunger einholte, gab es meistens selbstgeschmierte Fettbrote - entweder mit saftigen Tomaten aus dem Garten oder mit Zucker….. wirklich lecker!
Ich denke gerne an diese schöne, unbeschwerte Zeit zurück….. Und ab und zu mal muss ich raus - auch wenn ich heute als DJ gerne das Radio-Team außerhalb den Livesendungen unterstütze - vermisse ich doch den Duft der Berge….der Wiesen…..der Natur.
Für euch hier ein paar Fotos aus meinem letzten Urlaub.
Falls mich jemand von euch auf eine weitere, entferntere Reise mitnehmen möchte, würde ich mich seeeehr freuen.
Euer Sammy

 

 


Das RTI Team


Zu Besuch bei Klaus Stefani - Transsilvanische Leckerbissen

Zu Besuch bei Klaus Stefani - Transsylvanische SpezialitätenSeit 2001 zuerst in Ludwigsburg, dann auch in Heilbronn-Böckingen, versorgt Klaus Stefani die ­Siebenbürger Sachsen mit besten Produkten aus der Heimat.
Traditionelle Metzgerei-Produkte wie z.B. geräucherte Wurst, Speck, Mici, Zacuscă, eingelegte Gurken und Gogonele, Brînza de Burduf, ­Telemea, Pufuleţi, ­Ciocolată de casă, alles was das Herz begehrt! Alles was in einem tradi­tionellen siebenbürgischen Haushalt auf den Tisch gehört und in den ­bundesdeutschen Läden und Kaufhäusern nicht zu bekommen ist, all das findet man bei Klaus Stefani in Heilbronn und Ludwigs­burg in allerbester Qualität und zu erschwinglichen Preisen!
Während der „RTI-Deutschland­tournée“ zu Ostern 2014 führte ­unser Weg auch bei ihm vorbei und wir waren beeindruckt von seinem reich­haltigen Sortiment.
Ein Laden den wir gerne weiter­empfehlen!

Hindenburgstr.87
71638 Ludwigsburg

Klingenberger Str. 35
74080 Heilbronn-Böckingen
Tel.+49(0)7141 - 298 23 59
Fax.+49(0)7141 - 298 23 61
Mobil.+49(0)178 - 98 31 749
e-Mail. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://stefani-feinkost.de  

JS



Gedichte auf saksesch von H.O. Tittes und Eric Scherer

 

 

Der Bläck åf de Autobahn

Mir Såchsen, dåt äs ållbekånt
äm Hower-, Wenj- uch Burzelånd,
mir wällen, dått jed Stäckchen Iërd
mer uba‘n, wä et sich gehirt.

Em äs et hålt vu frähr gewunnt,
ow em äm Dorf, meer än der Stådt em wunnt,
dått em diën Zweibel, jåi, diën zoorten,
sich gånz fräsch huelt aus senjem Goorten.

Uch der Sålåt schmåckt zahmol beßer,
diën em sich owschnett mät dem Meßer
und knackich än de Kuchel nitt;
gånz niëwebä - derfuer näst gitt.

De Bihne sål ‚m uch net vergeßen,
dä gië‘ jo uch e präächtich Eßen. -
Dett ålles wåssten uch zwien Fränjd
vun damols schin, wä sä nooch Känjd.

Und wä dä iest än Detschlånd woren,
dett wor dich schi‘ vuer ville Johren,
bä gat Bekånten åf Besäck,
do stangde sä ‚mol åf er Bräck

und såģen angder sich en Stroß,
do wor‘n norr Autos - nichen Roß.
Der Honnes såģ, und no er Zet
sot ken de Misch, de Fränjd, hie dett:

„Dess Autobahn, ej Misch, säch dor,
äs briet uch lånk schär ohnen Ånjd.
Wonn em sich dåt ‚mol iwwerliëcht,
dro kån em son: ‚Dett äs en Sånjd!‘“

„Wä kåst ta norr esi äst son,
ej Honnes, säch, wä glat dä äs,
‚t sen nichen Leecher wä bä as,
diën em auswechen enjde mess!“

„Ej Misch, dåt mienen ech jo net.
Åf dett Stäck, wo dess Autos rennen,
wåt hat em net diës Kukuruz
uch nooch vill Krumpirr‘n ubae‘ kännen!“

Hans Otto Tittes

 

Pelsenriewer

Pelsenriewer bän ech,
Palidurscht hun ech,
en de Goss gohn ech,
gäw mer Gech sohn ech.
Fraaenharzen brechen ech,
uch det Schweng stechen ech.
Fengen Weng mochen ech,
kiuren uch den Bochen glech.
Of dem Feest chefen ech,
uch de Freijnd trefen ech.
Mengen Durscht leschen ech,
den Bandit dreschen ech.
Uch meng Leffken pussen ech,
verdrähn em uch det Hieftschen glech.
Soxenharz hun ech,
stualz droff bän ech,
bäs et ofhiert ze schlon.

Eric Scherer

 
 

Ba den Soxen

Wa sohn ech äinden?
Tea messt uch kun ba de Soxen!
Do äs et feng,
uch kit mer feng,
uch ohnen Weng,
nor mät der Treng
uch dem Kuseng!
Nea moch et feng,
gress den Kuseng,
uch der neechst Weng,
dia äs dro deng!
Won der Kuseng,
dit ua det Schweng,
dro werd et feng,
won mir do seng,
uch mät der Treng,
loinst dem Baseng,
do werd se endlich meng!
No laiw Kuseng,
dro kun et seng,
dro froindern ech de Treng!

Eric Scherer


Beitrittserklärung in den RTI e.V.



Transylvanian Saxon Documentary - Interview mit Jessica Klein

JESSICA KLEIN Interview mit Jessica Klein, die ein Buch über Meschendorf in englischer Sprache geschrieben hat und an einer Dokumentation über die Siebenbürger Sachsen arbeitet.
RTI Radio: Jessica, was hat dich auf die Idee zu dieser Dokumentation ­gebracht?
Jessica Klein: Mein Großvater­ ­Georg war Siebenbürger Sachse und seine vielen Geschichten schwirrten mir seit meiner Kindheit im Kopf herum. Als ­Architektin beschäftige ich mich auch mit dem Zusammenleben von Menschen und so wollte ich auch einmal der Geschichte der Siebenbürger Sachsen auf den Grund gehen. Deswegen habe ich meine Masterarbeit über Meschendorf als Beispiel der siebenbürgischen Sozialgeschichte geschrieben. Besonders interessiert mich aber, wie die Jugend mit ihrem Erbe umgeht und dies will ich in dieser Dokumentation auch zeigen. Da ich in London aufgewachsen bin, erstelle ich die Dokumentation in Deutsch und Englisch: Es gibt wenige siebenbürgische Ausarbeitungen in zwei Sprachen mit Untertiteln.
RTI Radio: Was waren für dich die überraschendsten Momente während der Dreharbeiten?
Jessica Klein: Mich hat es besonders gefreut, dass es sehr viele Initiativen und Aktivitäten gibt, die siebenbürgische Geschichte am Leben zu erhalten. Durch meine Dreharbeiten habe ich viele Jugendliche getroffen, die anders als ihre Eltern ein völlig neues Verhältnis zu Siebenbürgen haben. In den Interviews hängen viele Ältere der Vergangenheit hinterher, wogegen die Jüngeren eine realistische Beziehung zu ihrer alten Heimat formulieren.
RTI Radio: Hast du viel Unterstützung bekommen?
Jessica Klein:  Ich bin geradezu überwältigt gewesen von der Bereitschaft, mir Rede und Antwort zu stehen während den Dreharbeiten in Mexiko, Dinkelsbühl (Deutschland), London und während der Kulturwoche Haferland in Siebenbürgen. Ich bedanke mich auch besonders für die finanzielle Unter­stützung beim Crowdfunding.
RTI Radio: Wie weit bist du mit der ­Dokumentation?
Jessica Klein: Ich stecke mittendrin in der Erstellung der Dokumentation. Die Dreharbeiten waren das Einfachste, jetzt müssen Struktur und Spannungsbogen stimmen. Als Nächstes habe ich vor, die Dokumentation auf Festivals vorzustellen, auch mit dem Ziel, dafür prämiert zu werden. Allerdings werden Teile der Dreharbeiten bald auf meiner Website zu sehen sein.
Bitte folgt dem Projekt unter:
www.tinyurl.com/fb-siebenbuergerForum
Trailer/Spenden:
www.tinyurl.com/transylvanian-saxon
Website: www.transylvaniansaxon.wordpress.com
Buch Meschendorf:
http://tinyurl.com/buch-meschendorf
ES



Künstler des Jahres 2013 – Interview mit der Gewinnerin: Carola Gooss

Interview mit der Gewinnerin: Carola Gooss RTI: Es ist jetzt schon einige Zeit seit der Preisverleihung im November 2013 vergangen…. Kannst du dich trotzdem noch an dem Augenblick erinnern, als dein Name gefallen ist?
Caro: Oh ja…. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern… Ich bin wie aus allen Wolken gefallen und war so überrascht, dass ich auf der Bühne fast kein Wort mehr rausbekommen habe…
RTI: Du warst aber nominiert…. Die Möglichkeit zu gewinnen war ja für alle Nominierten gleich groß…
Caro: Das stimmt. Aber ich war mir zu 100% sicher, dass jemand anders den Preis abräumt. Während der Verleihung  wollte ich sogar in die Garderobe gehen und mich umziehen – da stand plötzlich Eri (Erhard Hügel) vor mir und versperrte mir den Weg---„du bleibst jetzt hier“ sagte er. Klar - ER wusste es ja schon….
RTI: Das stimmt. Wir mussten ihn einweihen, eben damit er dafür sorgt, dass du auch anwesend bist, wenn dein Name fällt J
Caro: die Überraschung ist euch allen gut gelungen – ich bin heute noch überwältigt, wenn ich daran denke…
RTI: Caro, was bedeutet dir dieser Preis?
Caro: Dieser Preis ist etwas ganz Besonderes für mich… und zwar des­wegen, weil es ein siebenbürgischer Preis ist, der von den Siebenbürgern gewählt wurde. Das ehrt mich sehr und ich bin unheimlich stolz darauf….er bedeutet mir wirklich sehr viel.
Preis Künstler des Jahres 2013RTI: Wo steht der Preis jetzt?
Caro: zuhause, im Wohnzimmer…immer in sichtbarer Nähe J
RTI: Du bist momentan in mehrere musikalische Projekte eingebunden. Eins davon ist Bürger7. Eine neue CD gibt es auch schon…
Caro: ja… bei Bürger7 bin ich seit Mitte 2012 und unsere neue CD, „Transylvanica“ gibt es seit Ende 2013 auf dem Markt.
RTI: Eine tolle CD, dank auch ­deiner besonderen, wiedererkennbaren ­Stimme…. Hast du sowas wie einen Lieblingssong?
Caro: Oh, danke für das Kompliment… Ja, mein Lieblingssong ist „All I Have“ – der Song liegt mir besonders am Herzen…
RTI: Kannst du dich noch an deinen ersten Auftritt auf der Bühne erinnern?
Caro: Oh ja! (lacht J) Ich war neun…und dachte, ich muss gleich sterben. Gott, war das peinlich!
RTI: ….und trotzdem – es hat dich danach immer wieder auf die Bühne gezogen. Kannst du dir ein Leben ohne Musik vorstellen?
Caro: Ein klares NEIN. Musik ist und bleibt das Wichtigste in meinem Leben – ich hoffe, irgendwann auch davon leben zu können…
RTI: Warum nicht – das Talent dazu hast du auf jeden Fall. Wir wünschen dir viele schöne Momente auf der Bühne und weiterhin viel Erfolg, egal was du in Zukunft vorhast!
Caro: vielen Dank und ebenfalls viel Erfolg mit dem Radio-Projekt und  liebe Grüße an das gesamte  RTI-Team.
CS



Ist der Wille noch so groß….ohne Moos ist nicht viel los!

Wer kennt das Sprichwort nicht - und trotzdem geht die Botschaft dahinter im Alltag ganz schnell unter…
Wusstet ihr, dass fast die Hälfte aller Projekte und Vereine auf der ganzen Welt in ehrenamtlicher Arbeit entstehen und weiter­entwickelt ­werden?  Eine ­Leistung, die oft unterschätzt wird.

Mitglied werden !Auch unser Sender, ­­Radio Trans­sylvania International, ist ein ehrenamtliches Projekt. Auch wir sind mit Leib und Seele dabei und verbringen viele Stunden damit, dieses Projekt weiter zu entwickeln und aufrecht zu ­erhalten. Wir blicken auf sieben erfolgreiche Jahre zurück – die letztendlich auch den ­Menschen  zu verdanken sind, die dieses Projekt bisher finanziell unterstützt haben.
Ob als Vereins- oder Fördermitglied,völlig egal. Denn jeder €uro zählt.
Mit nur 2,50 € im Monat (30.- € / Jahr) hat man z.B. als Vereinsmitglied die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen und sich an der Weiterentwicklung dieses Projektes zu beteiligen.
Zudem kommt man in dem Genuss ­einiger Preisnachlässe auf Veranstaltungen oder hat die Möglichkeit, zeit­versetzt ­Sendungen im Sendearchiv nachzuhören.
Unsere Förder­mitglieder (150.- €/ Jahr) können z.B. Werbung auf unserer Web­site und in unserem Radiostream schalten – gerade für Firmeninhaber also auch ein lukrativer Aspekt. Warum also noch lange über­legen? Dieses Projekt ist jede ­Unterstützung wert!

An dieser Stelle ein  großes ­DANKESCHÖN an alle, die bereits in den letzten Jahren unsere ehren­amtliche Arbeit, in welcher Form auch immer, ­unterstützt haben – ohne euch wäre ­Vieles nicht möglich gewesen!
P.S.: Eine Beitrittserklärung findest du auf Seite 31 in diesem Magazin.  Vielen Dank auch für deine Unterstützung!  
CS


Was sagen unsere Hörer? Fanbriefe



RTI am Telefon hören! Achtung Kostenfalle Phonecaster!

Beide RTI-Programme kann man auch am Telefon hören! Festnetznummer wird aber nicht immer zum Festnetz-Preis abgerechnet.
Seit vielen Jahren sind unsere beiden Programme, RTI1 Saksesch Radio und RTI Rock Radio, auch via Telefon zu empfangen. Möglich macht dies eine Kooperation mit Phonecaster.de. Das Unternehmen bietet den Service sowohl für die Programmanbieter, als auch für die Hörer kostenlos an.

 RTI am Telefon hören! Achtung Kostenfalle Phonecaster!RTI1 Saksesch Radio kann unter den Rufnummern
0931 - 663 992 058 und 06221 - 187 922 058
empfangen werden,

RTI Rock Radio hört man nach Anwahl der Nummern
0931 - 663 994 161 und 06221 - 187 924 161.
Es handelt sich dabei jeweils um ganz normale deutsche Festnetznummern. Das heißt, in der Regel wird das ­telefonische Radiohören zum Festnetzpreis ­abgerechnet. Leider gibt es jedoch einige Telefon­gesellschaften, die sich nicht an die Spielregeln halten und den telefonischen Radioempfang nicht zum Festnetzpreis - beispielsweise im Rahmen einer Flatrate - abrechnen, sondern den Dienst als Sonderrufnummer berechnen. Die Telefon­gesellschaften argumentieren damit, es komme ja kein herkömmliches Gespräch zustande, vielmehr verberge sich hinter den Nummern ein Service, der separat berechnet werde.

Bevor Sie über einen längeren Zeitraum RTI und andere Sender via Phonecaster.de hören, sollten Sie in jedem Fall abklären, wie Ihr Provider die Rufnummern abrechnet, bevor es dann doch zu bösen Überraschungen und hohen Rechnungen kommen. Leider hatten wir genau das in der Vergangenheit bereits bei Hörern, die ihren Anschluss bei NetCologne, einer regionalen Telefon­gesellschaft in Nordrhein-Westfalen, haben.
Wieder andere Anbieter ersparen sich den möglichen Ärger mit Kunden, die RTI oder auch andere Radioprogramme im guten Glauben hören, dass das Angebot in der gebuchten Flatrate inkludiert hat, dann aber doch teure Gebühren berechnet bekommen. Solche Telefongesellschaften sperren für ihre Kunden oft die Rufnummern mit der Vorwahl 0931. Sollten Sie von einer solchen Sperre betroffen sein, so könnte es sich lohnen, die alternative Rufnummer mit der Vorwahl 06221 zu testen.

In vielen Fällen können diese Einwahlnummern problemlos genutzt werden.
Dennoch gilt auch hier die Empfehlung:

Fragen Sie unbedingt ihren ­Telefon-Provider, ob er die Rufnummern, unter denen RTI zu hören ist, auch zum regulären Festnetz-Tarif abrechnet.
MW



Am Anfang war die Idee…

Am anfang war die Idee...Doch jede Idee bleibt nur eine Idee, wenn es nicht Menschen gibt, die diese auch ­verwirklichen. Nachdem wir im RTI-Team beschlossen hatten, einen Preis für den ­Siebenbürgischen Künstler des Jahres zu verleihen, wussten wir nicht so recht wie die ­Auszeichnung aussehen sollte….
Da lag es sehr nahe, sich Menschen ins Boot zu holen, die künstlerisch genau das richtige Händchen dafür haben: Klaus Göbbel und Ralph Welter aus Nürnberg. Beide arbeiten in der künstlerischen Branche und nahmen unsere Herausforderung an.
Klaus: Wir hatten erst eine andere Idee… Wir wollten verschiedene Naturmaterialien aus Siebenbürgen bringen und diese in Plexiglas in  Form einer Burg übereinander schichten: Erde, Holz, Stein, Papier, Wasser, Sand und Luft. Die Umsetzung erwies sich aber als sehr schwierig – denn diese Burg wäre nach Vollendung wahrscheinlich nicht nur sehr groß, sondern auch sehr schwer….
Ralph: Unsere oberste Priorität war aber immer, dass die Form einen Wieder­erkennungswert hat – deshalb sind wir bei dem Symbol der siebenbürgischen Burg geblieben. Das Plexiglas sollte weiterhin für Transparenz und Offenheit stehen, deshalb blieben wir ebenfalls dabei. Vier Entwürfe später hat dann der Preis so ausgesehen, wie er 2013 verliehen wurde…
RTI: Sehr interessante Entstehungs­geschichte…. Vielen Dank an euch beide, für eure Kreativität, Geduld und geleistete Arbeit!

CS



RTI Künstler des Jahres wird zum RTI Musik und Kulturpreis

RTI Musik und KulturpreisIm Jahr 2013 haben wir erstmal einen Preis für den siebenbürgischen Künstler des Jahres ausgeschrieben. Unsere Hörer haben zahlreich abgestimmt und ­Carola Gooss zur Künstlerin des Jahres 2013 gewählt. Der Gewinnerin einen herzlichen Glückwunsch vom RTI  Team!
Nach reiflicher Überlegung haben wir entschieden, diesen Preis unter einem anderen Namen weiterzuführen und ihn alle zwei Jahre auszuschreiben.
Der Preis erhält von uns den Namen
„RTI Musik und Kulturpreis“ und wird in Zukunft alle zwei Jahre ausgeschrieben und beim RTI Musik- und Kulturfest verliehen.
Zur Vorgehensweise des Vorschlags­wesens,  Auswahl und Abstimmung sind derzeit mehrere Varianten in der Besprechung, wir haben allerdings noch nicht endgültig entschieden, wie wir in Zukunft vorgehen wollen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir uns auf eine Vorgehensweise einigen, die ausschliesslich auf Online-Werkzeuge setzt. Ob wir die vorliegende Liste von der letzten Wahl einsetzen und diese mit ­neuen Vorschlägen von unseren ­Hörern erweitern oder alles komplett neu ­aufsetzen erfahrt ihr auf unserer neuen Website, die für Ende des Jahres 2014 geplant ist.
JS

 



RTI auf „kleiner“ Deutschland-Tour

DeutschlandtourWenn man bedenkt, dass wir hier von insgesamt 2480 gefahrenen km sprechen, dann ist „klein“ sehr relativ…
Alles begann mit einer Einladung. ­Anfang des Jahres meldete sich bei uns der ­Musiker und Entertainer ­Helmut Kasper – bekannt nicht nur von seinem Auftritt an unserem ­RTI-Fest 2013, ­sondern auch von vielen großen Musikbühnen in Deutschland und Mallorca. Er teilte uns mit, dass er Ostersonntag 2014 ein großes Schlager-Frühlingsfest in Drabenderhöhe ­organisiert und würde sich freuen, wenn wir von der Veranstaltung berichten und gleich auch unsere RTI-Bar mitbringen.
Und weil sich Feiertage mit langen Wochenenden hervorragend für ­größere Touren ­eignen, wollten wir uns diese Gelegenheit ­natürlich nicht entgehen lassen – zudem auch, weil wir schon immer den Wunsch hatten, auch unsere Hörer aus Nordrhein-Westfalen persönlich kennenzulernen. So ­beschlossen wir, an dem ­Osterwochenende eine größere „Tournee“ zu veranstalten und auch einige unserer treuen Hörer zu ­besuchen. Und so packten wir unsere Autos und machten uns am Karfreitag auf die Reise.
 
RTI auf DeutschlandtourErste Station war Heilbronnn bei unserem treuen Hörer Daniel Fuss, der uns mit seiner Familie sehr gastfreundlich aufgenommen hat. Bei gegrillten Mici, die eine oder andere Visinata, das Ganze ­gewürzt mit vielen Witzen, verbrachten wir einen sehr lustigen und (feucht)-fröhlichen Abend.                     
DSC00363Am Ostersamstag ging unsere Reise nach einem deftigen Frühstück weiter Richtung ­Drabenderhöhe. Nach ca. 4 ­Stunden Autofahrt wurden wir von ­unserem nächsten Gastgeber, Familie ­Krestel erwartet, der wir an dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank aussprechen möchten für Unterkunft, gute ­Verpflegung und Unterstützung vor Ort.
An diesem Tag empfing uns in der kleinen ­Heimatstube ­­​​Fr. Enni Jannesch, die uns viele, ­interessante Einblicke in die Geschichte der ­Siebenbürger Sachsen in Drabenderhöhe gewährte. Danach besuchten wir das siebenbürgische Seniorenheim vor Ort und sprachen mit dem Einrichtungsleiter, Herr Friedrich Barth, der unseren Vorschlag dankend annahm, den Bewohnern unser Radioprogramm über einen W-Lan Radio zugänglich zu machen. Mit einem großen ­Osterfeuer bei Mici und Bier klang auch der zweite Tag unserer Reise langsam aus.             
S10 S11 rti mag2013220140419 113900Ostersonntag war es dann soweit – nach Aufbau der RTI-Cocktail-Bar trafen wir gleich zum Interview ­Susann Schubert und den Gast­geber, Helmut Kasper. Weitere Künstler des Abends waren­ ­Jacqueline ­Melzer und die neue Rocky5-Band. Bei interessanten Gesprächen mit vielen unserer Hörer, super Tanzstimmung, leckeren Cocktails und einem abwechslungsreichen Programm, erlebten wir einen unvergesslichen Abend – vielen Dank nochmal an Helmut Kasper für die Einladung!
Auf der Heimreise am Ostermontag machten wir erneut einen ­kleinen Stopp in Heilbronn bei Familie Fuss, die mit Freunden im Garten ­gefeiert haben. Danke für die leckere Bratwurst und die selbst ein­gelegten Gurken
Unsere Tour ging zu Ende…. Wir haben sehr viele interessante Menschen kennengelernt und tolle Erlebnisse gehabt. Wir freuen uns auf’s nächste Mal                             CS & JS



Vergiss‘ mein nicht…

In dieser Rubrik stellen wir unseren Lesern verschiedene Bräuche aus Siebenbürgen vor. Durch die Auswanderung und Zerstreuung der Siebenbürgen Sachsen auf dem ganzen Erdball geraten diese Bräuche und somit auch einen Teil der Tradition leider in Vergessenheit…
Vielen Dank an Daniel Fuss aus Heilbronn für die Überlieferung der Bräuche aus ­Girelsau, Landkreis Hermannstadt.
Ostern
9318362319Besonders der Ostermontag ist hier zu erwähnen. Die Jungs aus der Jugendgruppe wurden in mehreren Kliquen aufgeteilt. Ausgerüstet mit Parfümflakons und Musikinstrumente zogen sie dann am Nachmittag durch das Dorf los und hielten an jedem Haus an, wo ein unverheiratetes Mädchen gewohnt hat. Mit einem Lied kündigten sie im Haushof ihre Ankunft an. Die junge Frau kam raus und hörte dem Gesang zu. Danach stellten die Jungs die traditionelle Frage: „Dürfen wir die Rose bespritzen?“ Sie antwortete natürlich mit „Ja“ – daraufhin gingen sie auf sie zu und sprühten Parfüm auf ihrem Kopf. Als „Dankeschön“ gab es dann ­Kaffee, Kuchen, gefärbte Eier und auch mal einen Schnaps. Umso später der Abend also, umso lustiger wurde die Truppe – die Mädchen, die zum Schluss besucht wurden, hatten immer mit einer feucht-fröhlichen Mannschaft zu tun. Nicht zu vergessen ist aber auch die Duftmischung der billigen Parfüms in den Haaren der Mädchen, die selbst nach einigen Tagen und mehreren Haarwäschen, immer noch nicht wegzubekommen war !
Pfingsten
Der „Oldknecht“ (der älteste von der Jugendgruppe) trommelte am Samstagvormittag die ganzen Jungs zusammen. Mit dem Pferdewagen ging es dann in den Wald, wo sie gemeinsam Birken fällten. Die 3-5 m hohen Bäume wurden auf dem Wagen aufgeladen und  im Dorf aufgeteilt. Jedes konfirmierte, unverheiratete ­Mädchen bekam vor ihrem Haus eine Birke aufgestellt. Abends, zum Pfingstball im Dorfsaal, mussten die Mädchen die Birke „einlösen“ – das gesammelte Geld wurde dann für die nächsten Feiern der Jugendgruppe verwendet.
Pfingstsonntag begann mit einem ­Gottesdienst, wo selbstverständlich alle anwesend sein mussten – keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass meist auf dem Pfingstball bis in den frühen Morgen­stunden getanzt und gefeiert wurde. Die Schulkinder trugen alle Gedichte vor, während die Jugendgruppe fleißig mit der Müdigkeit kämpfte. Nach dem Mittagessen machten sich wieder alle Dorfbewohner zum Dorfsaal, wo die Jugendgruppe ein Theaterstück aufführte – keine Zeit also zum „Erholen“. Abends ging es dann mit einem weiteren Ball weiter – und erstaunlicherweise hat  keiner gefehlt. Zwei Tage feiern nonstop – das ist eine der leichtesten Aufgaben, die man im jugendlichen Alter hatte… Sehr schön, sich daran zu erinnern…
Weihnachten
Am Heiligabend ging erst das ganze Dorf in die Kirche. Diese war weihnachtlich geschmückt, ein großer Christbaum mit echten Kerzen strahlte vor dem Altar. Eine aufregende Stille beherrschte den Raum…es roch nach Kerzen, nach Tanne und nach Ofenfeuer. Die Kinder haben Gedichte vorgetragen und es wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen.  Am Ende wurden die Kinder familienweise namentlich aufgerufen und sie mussten zum Baum vorlaufen, wo sie ein kleines Päckchen bekamen – Süßigkeiten, oft aus Deutschland zugeschickt, Wintersocken oder Handschuhe waren drin, manchmal auch eine Orange. Gerade für die Kleinen war das ein langersehnter und unver­gesslicher Moment.
Nach der Kirche gingen alle heim. Mittlerweile waren auch da schon Geschenke unter dem Weihnachtsbaum versteckt und alle durften diese noch vor dem Essen auspacken. Die Kinder waren immer ­außer sich. Auf diesen Moment hat man sich das ganze Jahr über gefreut, es war wirklich etwas ganz Besonderes. Selbst nach Jahrzehnten erinnert man sich deshalb noch mit Gänsehaut an diesen Abend…
Um 22 Uhr trafen sich dann alle Jungs aus der Jugendgruppe beim „Oldknecht“ daheim, um Singen zu üben.
Um 24 Uhr zogen sie dann los.  Als erste wurde die „Oldmagd“ (das älteste, unverheiratete Mädchen aus der Jugend­gruppe)  aufgesucht, danach erst die anderen Mädels. Drei Lieder wurden gesungen, als letztes immer „Stille Nacht“. Anschließend  kam der obligatorische Spruch (vom Freund oder „Verehrer“ des Mädchens, ansonsten wurde jemand vom „Oldknecht“ bestimmt) laut gerufen:
Kreastwurscht menj,
en viertel Diel gebruhnten Wenj
Siewen Iahlen Brotwurschten
En Zieken vol Hunklich
En gestutzt Hänkeln
En Ochtel Wenj
Os „Kathi“ soll long liawen
uch geseangt senj!

Als kleine „Belohnung“ gab es Geld, das für die anstehende Feier genutzt wurde. Jungs haben zusätzlich in die Kasse einbezahlt und besorgten die Getränke, Mädchen brachten Kuchen und Häppchen mit. Am 1 Weihnachtstag am Nachmittag fing die Feier an, durchgehend bis zum übernächsten Morgen… Gar nicht so einfach für all‘  die, die anschließend noch zur Arbeit mussten !


Jahresrückblick 2013
RTI Geflüster: Neue Sendungen: Of der Goass / Memory Lane
10 Jahre Naitpage Media
Interview mit der Band Bürger 7
Programmschema RTI Saksesch Radio
Zum Zeitvertreib: das RTI Rätsel

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Kontakt RTI e.V.

Radio Transsylvania International e.V.
Nonnenberg 11
DE - 99891 Tabarz (Thüringen)
RTI-Wunsch-Hotline:+498938168250
Website:       http://rti-radio.de
E-Mail:           vorstand@rti-radio.de

In eigener Sache...

RTI Radio Transsylvania International e.V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und verfolgt keine primärwirtschaftlichen Ziele. Die gesamte Arbeit in diesem Projekt wird ausschliesslich in ehrenamtlicher Arbeit erbracht.

Wir engagieren uns für den Erhalt der siebenbürgischen Kultur und Mundart. Dies tun wir aus purem Idealismus und versuchen dabei unser Bestes zu geben!

Falls sie unseren Ansatz unterstützen möchten wenden Sie sich an uns! Wir freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung!